Logbuch Eintrag #5 | Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

So in etwa könnte sich Axel gefühlt haben, nachdem der Wind auf dem ersten Streckenabschnitt zwischen Helgoland und Calais gar nicht mehr aufhören wollte zu blasen – und ihm dann doch die Puste ausging. In Logbuch Eintrag #4 hatten wir noch von bis zu neun Knoten gesprochen. In der Nacht flaute der Wind jedoch immer mehr ab, sodass Axel die vollen Segel wieder setzen musste. Gestern Vormittag kam dann die komplette Flaute, was bedeutete: “Alle Segel runter und Motor an. So wird das nix mit Calais”, meinte Axel, der die Ereignisse nochmal in Videoform für euch zusammengefasst hat.

Trotz Windflaute freute sich unser Skipper über die interessante Erfahrung, zum ersten Mal in seinem Leben nachts Einhand zu segeln.  Außerdem hatte er es ohne Probleme geschafft, seine 15-minütigen Powernaps durchzuziehen, obwohl er ständig kreuz und quer fahrenden Fischerboote ausweichen musste. Und weil die Windflaute durch Motorkraft besiegt werden konnte, lief Axel gestern Abend den Hafen in Scheveningen bei Den Haag an, wo nun sein Freund Georg zusteigt.

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Scheveningen ist zwar nicht Calais, aber dafür durfte Axel mal wieder richtig schlafen. Darauf und auf die ersten 200 Seemeilen (ca. 370 Kilometer) seit Helgoland musste erst einmal angestoßen werden. “Hab mit Neptun einen guten Black Barrel drauf getrunken. Ahoi”, lässt uns Axel im Hamburger Office wissen. Zum Drink gab’s gute Nüsse von KERNenergie. Na dann Prost und mögen dir die Meeresgötter gewogen sein, Axel!