Safari, SUP, Kitesurfen, Beach Party und mehr: Lennis Kenia Diary Teil 3

Was wäre eine Reise nach Kenia, wenn man nichts als den Strand und das Wasser gesehen hat? Aus dem Grund haben wir uns entschlossen noch einen Tag Vollgas auf dem Wasser zu geben und dann die nächsten Tage für eine Safari zu nutzen. Zwei Fliegen mit einer Klappe! Der Muskelkater wird auskuriert und wir haben die Möglichkeit die wahre Schönheit dieses Landes zu sehen.

Der Start war mit 6 Uhr morgens für unsere Verhältnisse relativ früh, aber man will ja auch was vom Tag haben. Die fünf Stunden Fahrt über holprige Schotterpisten waren da auch keine Versöhnung. Aber angekommen im Park waren alle Strapazen vergessen. Elefanten, Giraffen, Zebras in freier Wildbahn und gefühlt greifbar direkt neben unserem Safari Jeep.

Erschöpft von all diesen genialen Impressionen erreichten wir die „Lions Hill“ Lodge im Park. Der frisch gepresste Willkommens-Saft brachte die Energie zurück. Angekommen in unseren liebevoll eingerichteten Zimmern entdeckten wir sofort die ersten Elefanten von der Terrasse – direkt vor uns! Eine einmalige Erfahrung.

Am nächsten Morgen noch ein kurzer Game-Drive durch den Park und dann ging es schon wieder Richtung Lodge. Voller Bilder im Kopf und mit jeder Menge Vorfreude auf die abendliche Kitesession, denn es hatte wie immer Wind in Mwazaro!

Kitesurfen bedeutet für mich ein Spiel mit den Elementen, es muss nicht immer Freestyle, Welle oder Oldschool sein. Es geht darum maximalen Spaß auf dem Wasser zu haben. So kam uns die Idee das Rescue Boot für eine kleine Jib-Session zu missbrauchen. Adrenalin und jede Menge Spaß garantiert, aber auch nicht ganz ungefährlich! Nachahmen nicht empfohlen.

Zwei Tage Vollgas haben seine Spuren hinterlassen, daher ließen wir diesen Tag mal etwas ruhiger angehen. Ein kleines TRX-Workout vor traumhafter Kulisse und danach ab auf das Sunbed ein wenig den anderen Kitern auf dem Wasser zuschauen und chillen. Der Abend hatte ein besonderes Special: Wir haben aus Shimoni ein Soundsystem besorgt und eine lokale Tanzgruppe eingeladen. Nach der Show gab es dann noch eine fette Beachparty. Wer hätte das gedacht, dass man hier bis um 5 Uhr morgens abrocken kann?

Unseren letzten Tag in Kenia wollten wir mit einem Grande Finale abschließen. Die Beachassistants haben die letzten Tage unter Hochdruck an der Renovierung eines alten Sliders gearbeitet. Das Ding war ein absoluter Spaß-Garant und wir konnten gar nicht genug Slides bekommen. Umso erleichterter waren wir als alle wieder wohlbehalten an Land waren. Als kleines Schmankerl hatten sich zum Abend dann noch kleine aber feine Wellen direkt hinter der Lodge für eine SUP-Wave Session aufgebaut, während unsere Kitesachen getrocknet und zusammengepackt wurden – was ein Service! Ich hoffe, euch hat meine kleine Kenia Serie gefallen. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch direkt bei mir oder bei Kiteworldwide melden. Der nächste Post kommt dann aus Sansibar.