Throwback: Unsere Reise durch Marokko!

Wir haben Marco und Josi an dem Ort getroffen, an dem sie sich vor genau sechs Monaten aufgemacht haben, um in ihrem Truck durch Marokko zu reisen. Der südlichste Punkt sollte Dakhla sein, den Weg zurück wollten sie die entlang der traumhaften Atlantikküste nehmen.

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Mit Blick auf die Skyline von Hamburg lassen die beiden ihre Reise noch einmal Revue passieren:

Die Idee zu einer so langen Reise kam ihnen während des Ausbaus des 4X4 LKWs, der ihnen auf Dauer zu groß erschien, um nur in St.Peter Ording oder Dänemark an den Strand zu fahren. Die beiden zog es dahin, wo endlose Strände, Sonne, und der Ozean vor der Autotür auf sie warteten. Und darüber hinaus jede Menge Offraod-Pisten, um ihr Gefährt mal so richtig herauszufordern! Europa war ihnen nicht weit genug weg, so beschlossen Marco und Josi nach Afrika zu fahren. Als sicheres Reiseland mit allen erforderlichen Eigenschaften fiel die Wahl schließlich auf Marokko. Der groben Plan, wonach sie ein Monat mit Sightseeing verbringen wollten, drei Wochen in Dakhla und den Rest für den Rückweg entlang der Küste aufbringen wollten, ging trotz Josis krankheitsbedingtem Ausfall ungefähr auf.

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Nur Dakhla hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das türkis glitzernde Flachwasser, Sonnenschein, das fantastische Essen und die KiteWorldWide Unterkunft hat die beiden dazu veranlasst, länger zu bleiben als geplant.k-img_2972-e1463490061211k-_dsc9696-e1461927613255

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Auch in Essaouira sind sie länger geblieben als geplant, vor allem das kulturelle Angebot, das 1001-Nacht Flair der Altstadt und das KiteWorldWide Riad hat die beiden begeistert!

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Genauso aufregend war auch Tarifa, der Kitehotspot Europas mit quirligem Nachtleben, aber auch beeindruckenden Landschaften!

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Die beiden Orte bieten mehr als nur die perfekten Kitebedingungen: jede Menge Kultur und im Vergleich zu Dakhla auch viel Zivilisation, deshalb eignen sich super für nicht-kitende Begleiter oder Nachtschwärmer.

Auch Portugal hat den beiden trotz nicht idealer Kitebedingungen so gut gefallen, dass sie hier ebenfalls länger als geplant geblieben sind.

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Beinahe hätten sie unseren Kapitän Axel in Portimao getroffen, leider war dieser aber gerade zurück in Deutschland.

Besonders begeistert haben die beiden in Marokko vor allem die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen, die abwechslungsreiche Landschaft, die Kitespots und die nächtliche Stille.

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Für Josi waren die Highlights auf ihrer Reise der Delfin, den sie beim Kiten in Dakhla gesehen hat, die ersten Sprünge die sie dort gemeistert hat, die Souks in Marrakesch, die ein Labyrinth aus tausend kleinen Gassen waren und Fahrt über den ausgetrockneten See beim Erg Chegaga, als sie selbst am Steuer saß.

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Marco war vor allem von den Wüstenregionen Erg Chegaga und Erg Chebbi und dem Fahren im weichen Sand begeistert, der Zeit in Dakhla mit Übernachtung an der weißen Düne und dem Foilkiten am Speedspot und dem abenteuerlichem Tizi-n-Test- Pass im Nebel nach einigen Erdrutschen.

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Was den beiden nicht gefallen hat: Man kann in Marokko kaum irgendwo anhalten oder herumlaufen, ohne von irgendjemanden angesprochen zu werden, der einem etwas verkaufen oder ein Geschenk haben will. Überall ist Smalltalk sehr wichtig. Auf Dauer kann das schon anstrengend sein, weil man es als Europäer nicht unbedingt gewohnt ist. Kritische Situationen hatten die beiden jedoch nie, weder aufgrund von Kriminalität noch aus technischer Sicht mit dem Auto. Überwältigend und teilweise beängstigend war jedoch der Sandsturm, der die beiden überrascht hat.

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Überrascht haben die beiden auch die Grenzkontrollen, die nämlich praktisch nicht vorhanden waren. In Marokko wurde der Kofferraum überhaupt nicht beachtet und bei der Rückreise in Spanien wurden die beiden einfach durchgewunken.

Außer Freunden und Familie haben die beiden nichts vermisst. Trotz Wohnen auf 9qm sind sie sich nicht wirklich auf den Keks gegangen. Mit den drei Stopps an den Stationen von KiteWorldWide hatten sie alle paar Wochen eine feste Anlaufstelle und gleichgesinnte Kiter, um sich auch mal mit anderen Menschen auszutauschen. Ob sie diese Reise ein zweites Mal machen würden? Definitiv ja!

Werft einen Blick ins Roadbook und lest im Detail, was die beiden alles erlebt haben!

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