Karibik Kite & Segel Cruise Logbuch #1

Karibik Kite & Segel Cruise mit KiteWorldWide | Logbuch 2018

Karibik Kite & Segel Cruise | Tag 0 | | Anreise & Einzug | Donnerstag 25. Januar

09:00 Frankfurt am Main – Die Crew sammelt sich am Flughafen Frankfurt. Linus Erdmann, KiteWorldWide Teamrider, ist seit zwei Tagen in Frankfurt. Er kommt direkt von einem zweimonatigen Trip aus Afrika. Erst Kapstadt, dann Sansibar. Jetzt wieder Frankfurt, um direkt in die Karibik zu fliegen. Nicht der schlechteste Winter.

Tobi, der Skipper und seine Freundin Cathi, kommen direkt aus Kapstadt.

Jürgen, einer der beiden Gründer von KiteWorldWide, lässt es sich auch nicht nehmen, bei der Tour dabei zu sein. Er ist auch der einzige der Crew, der diesen Törn schon einmal gemacht hat, allerdings ist das schon neun Jahre her.

Komplettiert wird die Crew durch Dani, den Bruder von Tobi und einer der Gründer von Supreme Surf, die auch das Zuparken und Pangea Festival machen.

Auch die acht Gäste sind mit im Condor Flieger, am Gate B43 vom Frankfurt Flughafen.

15:30 Grenada – Die neuneinhalb Stunden Direktflug in die Karibik nach Grenada vergehen für einige schneller und für andere weniger schnell, je nachdem, wie viel sie in den vorangegangenen Nächten geschlafen haben.

Aber spätestens bei der Ankunft am Flughafen sind alle wieder hellwach. 28 Grad und Sonne tuen da ihre Wirkung.

Die Einreise ist problemlos und – für karibische Gelassenheit – auch relativ flott. Das gesamte Gepäck ist angekommen. Puh.

Raus aus dem Flughafen, rein in den Transferbus. Unser Fahrer ist der Yellow Man. Rastas auf dem Kopf und unterm Kinn. Cool! Er wird uns noch am nächsten Tag helfen und wertvolle Tipps geben.

Schnell die Sachen rein in die beiden Kleinbusse und auf geht’s zum Hafen von Port Luis, wo Arian auf uns wartet. So heißt unsere „kleine“ Yacht. Eine Lagoon 52 f, Baujahr 2017. 15,5 Meter lang, 8,60 Meter breit. Unsere schwimmende, 133 Quadratmeter WG mit sechs komfortablen Kabinen, jeweils mit eigenem Badezimmer mit Warmwasser-Dusche und WC. Das Boot kostet ja auch in etwa so viel wie eine große Penthouse Wohnung in der Hamburger Innenstadt. 1,2 Millionen blättert man für so nen Kahn hin. Dani, der kurzfristig noch nachgebucht hat, geht in die sogenannte Hundekoje vorne im Backboard Bug.

17:00 Port Luis – Alle packen mit an, die 15 Boardbags und ähnlich viele Koffer werden mit Schubkarren über den Steg zum Boot gefahren. Schon nach wenigen Stunden an Board erinnert das Zusammenleben an eine Studenten-WG. Einige gehen einkaufen für den ersten Abend und das kommende Frühstück, die anderen verstauen das Gepäck. Cathi, die Kite Cruise erfahrene Co-Skipperin, zaubert erst mal einen Klassiker: Spaghetti Bolo. Das schmeckt jedem. Yellow Man hatte einen Tipp: Rivers Rum von der Insel. 69% Alkohol versetzen uns in einen angenehmen Zustand und nach ein wenig Seemannsgarn zum tiefen, ersten Schlaf an Board verhilft.