Dakhla – Remote „Work“ in Marokko

Anfang Februar sind unsere Team Mitglieder Jelsa (Sales) und Timo (Marketing) für ein verlängertes Wochenende der Kälte entflohen und haben uns auf nach Marokko gemacht. Hauptziel der Reise: ganz viel neues Core Material in das KiteWorldWide Villa Camp in Dakhla zu bringen und den Spot, die Windbedingungen und das Team auszuchecken.

Abflughafen: Hamburg

Zielflughafen: Dakhla

Gepäck: viel!! (6 Boardbags, 2 große Koffer und Handgepäck)

Der Flug war sehr angenehm und ging dank Netflix und gutem Buch auch relativ schnell vorbei. Angekommen in Dakhla, schön mal wieder ohne dicke Jacke an die frischen Luft zu gehen, haben die beiden kurz daran gezweifelt ob all’ das Gepäck auch wirklich angekommen ist. Zum Glück ist alles unversehrt am Zielort gelandet. Nur kurz durch den Zoll – gar kein Problem, schließlich kommen hier täglich mehrere Kiter mit großen Taschen an. Draußen wurden Jelsa und Timo von den Jungs vom KiteWorldWide Villa Camp Dakhla in Empfang genommen. Das meiste Gepäck wird auf dem Jeep verstaut und dann geht es in ca. 15 min zum Camp. Hier angekommen heißt es nur noch abladen und ins Bett, schließlich wollen die beiden am nächsten Morgen ja früh aufs Wasser!

Nach reichhaltigem Frühstück inklusive frischem Obst, Orangensaft, Jogurt und Kokoskuchen… ja, Kokoskuchen zum Frühstück! (Der ist übrigens super lecker!), realisierten Timo und Jelsa das erste Mal, dass wir mitten in der Wüste sind: eine unglaubliche Landschaft aus Sand und diese riesige Lagune direkt vor der Tür. Da müssen sie sofort hin!

Nachdem das Camp erkundet wurde, ging es runter an das Kitecenter wo die Kitelehrer und Assistenten schon gewartet haben. Hier werden beide wirklich sehr gut beraten, was die beste Kite- und Boardgröße für die aktuellen Windbedingungen ist.

Kurzer Spotcheck:

Side-Onshore Wind✔

Flachwasser✔

keine Hindernisse in Sicht✔

Dann geht es an den Aufbau, Leinen auslegen, anknüpfen, End-check und go! Die Kitelehrer und Beachassistenten helfen dabei in jeder Situation. Für Timo war es in diesem Jahr das erste Mal auf dem Wasser. Wie er das Kiten im kalten Hamburger Winter vermisst hat! Jelsa bekommt ihre ersten Kitestunden von dem marokkanischen Kitelehrer Sáad und macht sehr schnell Fortschritte.

Gekitet wurde bis zum Mittag, danach ziehen sich Jelsa und Timo mit letzter Kraft aus dem Wasser und gehen zum Lunchen in den großen Gemeinschaftsraum direkt am Pool. Das Essen ist ein Traum! Ein Drei-Gänge-Menü zum Mittag mit allerlei marokkanischen Köstlichkeiten. Danach geht es kurz in die Hängematten am Pool um das Essen sacken zu lassen. Lange konnten das Duo aber nicht stillliegen, bewaffnet mit Spitzhacke und anderen „Werkzeugen“ geht es zum Flaggen aufstellen.

Der Nachmittag ist, wie es auch nicht anders sein könnte, dem Kiten gewidmet. Jelsa setzt ihren Kitekurs fort und die anderen haben mit ordentlich Wind und kleinen Kites sehr viel Spaß und Action auf dem Wasser. Daher wundert es auch nicht, dass das KiteWorldWide Team den Strand dann auch abends „abgeschlossen“ hat und bis zum Abend(b)rot gekitet sind.

Nach einer ausgiebigen Dusche wurde der gemütliche Teil des Abends eingeläutet. Mit kaltem Bier, marokkanischer Musik und einem köstlichen Dinner. Mit einem guten Gefühl und müden Muskeln ging es dann relativ früh ins Bett.

Nächster Tag, gleiches Prozedere! Frühstück, Kiten Kiten Kiten, Mittag, Kiten Kiten Kiten, Dinner, Musik und Bier :) So stellen wir uns einen perfekten Kiteurlaub vor! Hier noch ein paar Impressionen:

Unser abschließendes Gesamturteil: Geiler Spot! Timo und Jelsa wollen noch nicht zurück ins kalte Deutschland… super Team rund um Hamza, Badre, Paolo, Giada und den ganzen Beachboys, sehr leckeres Essen! Besonders wichtig war Timo und Jelsa beim Kiten das Thema Sicherheit. Sie haben sich die ganze Zeit sicher am und auf dem Wasser gefühlt, auch nach einem kleinen Fauxpas (Kite-loop Crash mit anschließendem Self-Rescue). Die Kitelehrer und Assistenten waren zu jeder Zeit mit auf dem Wasser und das Rettungsboot lag bereit.

Fazit Timo und Jelsa: “Wir kommen definitiv wieder!”