Kiki auf Kos im Mai

Letzten Monat auf den Kap Verden und jetzt schon wieder auf Kos in Griechenland. Kiki kommt richtig rum in der KiteWorldWide Welt.  Die Kos Reise war allerdings längst fällig, da wir dort ein Haus mit sieben Apartments gepachtet und von Grund auf renoviert haben.

Letzte Woche startete Kiki für ein paar Tage nach Kos. Hier hat sie 1991, also vor 26 Jahren, ihre Lizenz zur Windsurflehrerin gemacht.  Daher war es natürlich umso spannender, die Insel nach so langer Zeit mal wieder zu besuchen.

Los ging’s mit einem Direktflug von TUIfly ab Hannover. Touch Down Kos nach knappen drei Stunden und los geht’s mit der “Urlaubsstimmung”. Das war zunächst gut an den  Mitarbeitern am Flughafen zu erkennen. Sechs Maschinen sind gleichzeitig für zwei Kofferbände eingeteilt gewesen. Mit der griechischen Gelassenheit und der noch von den Kap Verden gelernten “no-stress-Mentalität” ist das aber kein Problem.

Peter, der Inhaber des KiteWorldWide Hauses, erwartet Kiki am Flughafen und die erste Welle der Sympathie schlägt ihr entgegen. Das alles Nachts um elf Uhr. Auf der 15-minütigen Fahrt zur Unterkunft übernimmt Peter gleich die Reiseleiterfunktion und lässt den Aufenthalt entspannt starten. Bevor es aber zum KiteWorldWide Haus geht fährt er mit dem Auto eine kleine Tour durch Mastichari. Es geht vorbei am Büro, den Restaurants, dem Supermarkt, Nikos ,wo es Frühstück gibt, zur Kitestation und erklärt nebenbei alles. Wenn man dann in der Unterkunft ankommt, ist man schon ein halber Local in dem beschaulichen Ort.

Nach der Ankunft geht’s sofort mit dem gesamten Kiteteam ab in die Bar. Dort werden bis Morgens um 2 Uhr die ersten griechischen Biere der Marke „Mythos“ genossen. Was für ein Empfang!

Montag: Von Kuh-muhen und Sonne im Gesicht aufgewacht, erblickt man vom Zimmer aus Zypressen, Felder, die Kirche und die Kuh.
Anschließend werden erst einmal die neu renovierten Zimmer bewundert. Alles ist picobello sauber, es gibt eine schöne Küche und ein Bad. Es ist also alles da, was man braucht.

Anschließend geht es direkt zum Frühstück bei Nikos, einem Hotel gegenüber. Frühstück auf der Terrasse gibt es mit Blick auf den Pool, über Felder, Olivenbäume und Dünen bis hin zum Meer. Neben Kaffee und einem super Frühstück schleppt Nikos also alles an, was das Herz begehrt. Zum Frühstück gehören unter anderem Fetataschen,  griechischer Joghurt mit Nüssen und Honig, Omelette, Eier und sogar hausgemachter Apfelkuchen. Dazu gibt es noch Infos vom Local über die ganze Gegend und den Ort.

Nach dem ausgiebigen Frühstück macht sich Kiki auf zum Kiteteam. Stefan, Joe und das Team sind klasse. Der Wind lässt noch auf sich warten, also steht ein kleiner Ortsrundgang auf dem Plan.
Den Mittagssnack nimmt Kiki im Aplo ein. Das ist ein Insider Tipp, 50 Meter entfernt von der Kitestation: Coole Location mit Blick über die Dünen gehören zum Tagesprogramm. Die von Vater und Sohn betriebene Gaststätte bietet leckeres Essen und abends gibt es immer Drinks und eine Party.
Jeden Abend geht es für Kiki in ein anderes Restaurant mit leckerem, typisch griechischem Essen. Der Kräutertee, den sie sonst abends trinkt, wird hier mit mindestens vier bis fünf selbst gebrannten Kräuterschnäpsen pro Abend ersetzt. Lehre Nr. 1 von Stefan: Sag bloß niemals nein, sonst sind die Griechen beleidigt!

Am nächsten Tag geht’s auf Inselrundfahrt. Traumstrände mit türkisblauem Wasser und beschauliche Orte warten hinter grünen Hügeln. Ein kurzer Abstecher nach Plaka, der Wald in dem die Pfauen wild herum laufen. Wie schön ist es denn dort?

Der nächste Tag bringt Wind! Viel Wind! Es hackt mit 30 bis 35 Knoten aus südlicher Richtung. Daher geht es für das Team an den Paradise Beach. Ein für Kos sehr ungewöhnliches Spektaktel: es bauen sich hier Wellen auf, die eher nach Dänemark aussehen. Gut, dass Kiki ihre ersten Wellenerfahrungen am Kite gerade auf Sal hinter sich hat. Was für ein Tag! Jasmin, Caroline, Stefan und Andi rocken die Bucht. Kiki wird von Stefan immer wieder rausgeschickt, “Kiki Du schaffst das”. Sie hat es überlebt, aber es war hart. Für gute Kiter und Wellenfreaks ist also auch der Südwind auf Kos eine echte Herausforderung und immer eine Reise wert.

Nachmittags geht es an die Planung der Terasse am Kitehouse. Das wird ein cooler Chill-out Bereich mit Paletten und Blumen. Die Polster wurden bestellt.
Am letzten Abend gibt es noch ein großes Abschiedsessen. Natürlich Leckereien und den ein oder anderen Schnaps. Jamas!