Roadtrip Eintrag #12 – Here we come Tarifa!

Nachdem Josi und Marco nun Marokko verlassen haben, wollen sie sich auf den Weg nach Tarifa machen – dem Kitesurf Mekka Europas! Nach einer relativ kurzen Fahrt mit der Fähre kommen Marco und Josi in Algeciras, Spanien an. Die Abfertigung beim Zoll geht wieder sehr schnell und so sind sie schneller als gedacht zurück in Spanien.

Da morgen kein Wind angesagt ist, fahren sie noch nicht nach Tarifa, sondern machen noch einen Abstecher nach Norden. Morgen ist ein idealer Tag, um sich Gibraltar anzusehen. Also fahren sie zwanzig Minuten bis La Linea. Dort gibt es einen günstigen Stellplatz am Meer neben einem Fußballstadion und bis Gibraltar muss man nur zwanzig Minuten laufen. Am nächsten Morgen machen sie sich dann zu Fuß auf den Weg. Erster Stopp ist der weltberühmte Affenfelsen. Vorher heißt es jedoch anstehen. Die beiden warten über eine halbe Stunde in der Warteschlange und müssen dann 33,- Euro zahlen, um in zwei Minuten auf den Berg gefahren zu werden. Oben angekommen genießen sie die Aussicht und machen ein paar Fotos. Danach geht es zu Fuß wieder nach unten.
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Nach einem leckeren Baguette verlassen sie die Stadt wieder. Zurück am Parkplatz steht ein anderer Offroader aus Köln neben ihnen. Von der Besatzung jedoch keine Spur. Sie finden auch niemanden, bei dem sie den Parkplatz bezahlen können und fahren schließlich einfach so los. Das Ziel ist Tarifa, die südlichste Stadt Europas.
k-img_6864Tarifa ist bei Wind- und Kitesurfern seit Jahren bekannt für die guten Surfbedingungen. Hier treffen Mittelmeer und Atlantik aufeinander und man kann Marokko noch am Horizont sehen.
Da Marco vor zwölf Jahren das letzte Mal hier war, weiß er noch, wo sie mit dem Truck parken können. Die Straßen in der Altstadt sind fast so eng, wie in einer marokkanischen Medina. Von ihrem Parkplatz brauchen sie eine Viertelstunde bis zur Innenstadt. Deswegen laufen sie die Hauptstraße entlang, wo sich ein Surfshop neben den anderen reiht.
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Allerdings hat sich auch einiges in den letzten Jahren geändert. Trotzdem trinken sie erst einmal einen Wein im La Tribu, einer Surferbar. Anschließend gibt es einen Cocktail im Taco Way, wo sie mit zwei Gästen von KiteWorldWide verabredet sind. Die Unterkunft, das KiteWorldWide Town House, ist direkt hinter der nächsten Ecke. Die Lage in Tarifa ist einmalig und von der zweistöckigen Dachterrasse kann man bis zum Hafen und sogar bis Marokko schauen.
Hier gefällt es ihnen so gut, dass sie spontan entscheiden, eine Woche einzuziehen. Ursprünglich wollten Marco und Josi hier nur kurz Hallo sagen.
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In den nächsten drei Tagen weht der Poniente, ein auflandiger Wind, leider nicht sehr stark. Sie gehen trotzdem mit großen Kites aufs Wasser und nutzen dann auch die Gelegenheit, an einer Whalewatchingtour, in den Gewässern vor Tarifa, teilzunehmen. Während der zweistündigen Tour sehen die beiden tatsächlich Wale! Zuerst zwei große Finnwale, dann mehrere Gruppen von Pilotwalen und zwei Tümmler (Delfine). Die Pilotwale und Delfine kommen sogar bis ans Boot und schwimmen neben dem Boot her.
Kaum zu glauben, dass da zwischen den ganzen großen Schiffen Wale umherschwimmen und die beiden ein paar Kilometer weiter, sogar in Sichtweite, kiten gehen.
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Wenn der Wind von Poniente auf Levante, einen starken ablandigen Wind, wechselt, gibt es meistens einen Tag nur sehr wenig Wind. Beim gemeinsamen Frühstück im KiteWorldWide Town House beschließen sie, zusammen mit den anderen Gästen in die nächste Bucht nach Bolonia zu fahren. Sie besichtigen die Ruinen der römischen Stadt Baelo Claudia, die man als Europäer dort kostenlos besichtigen kann.
Nach einem kulturellen Rundgang unter der spanischen Sonne brauchen sie schnell ein paar kühle Getränke. Die finden sie am Ende der Bucht in der Bar La Cabana, die Marco auch noch aus der Vergangenheit kennt. Die Bucht hat einen traumhaft schönen Strand, die Wasserfarben sind wie in der Karibik und es gibt freilaufende Rinder und Pferde.
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Sie verbringen den restlichen Tag am Strand und als alle ins Town House zurückkommen, ist der Kühlschrank bereits gefüllt, denn heute Abend gibt es ein BBQ.
Gabriele, der alles organisiert hat, schmeißt den Grill an und es wird mal wieder richtig lecker. Es gibt Cerveza und Vino und alle sitzen noch lange auf der Dachterrasse und quatschen.
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Am nächsten Morgen ist er endlich da: Levante, der starke, ablandige Wind. Gabriele bringt uns zum Strand. Weil der Wind ablandig ist, entstehen kaum Wellen und man kann entspannt über das glatte Wasser kiten. Zwei Boote sind im Wasser um für Sicherheit zu sorgen.
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Fast überall werden sie auf das Auto angesprochen. Vor allem am Strand dort wo die meisten Kiter unterwegs sind. Heute Morgen haben ein paar Leute vor dem Truck Selfies gemacht. Die Gruppe kam aus allen Ecken der Welt: Holland, Argentinien und Australien und der Argentinier kannte das Auto sogar aus dem Blog von KiteWorldWide! Alle paar Minuten hält jemand mit seinem Wagen an und macht schnell ein Handyfoto.
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Auch hier vergeht die Zeit wie im Flug und Marco und Josi treten die Weiterreise an. Erneut haben sie viele nette Menschen kennengelernt und wären am liebsten noch länger in Tarifa geblieben.
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Auf unserer Karte seht ihr wie immer Marcos und Josis aktuellen Aufenthaltsort. Checkt außerdem unser Roadbook und lest alles über ihre bisherige Reise nach!