Roadbook Eintrag #6 – der lange Weg nach Dakhla

Nachdem Marco und Josi bereits ihre erste Kite Session in Marokko genießen konnten, haben die beiden jetzt ein neues Ziel: Dakhla.

k-_dsc9596

Am Weg von Tarfaya nach Dakhla kommen sie am berühmten Schiffsfrack der Rederei Armas vorbei, ein Überbleibsel der damals einzigen Fährverbindung zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln.

k-_dsc9484

Auf der immerhin 540km langen Strecke von Layounne nach Dakhla gibt es nur mehr wenig Infrastruktur oder Stellplätze. Deshalb beschließen die beide, den Weg an nur zwei Tagen zu bestreiten. Inzwischen sind die beiden in der Westsahara angelangt. Da das Gebiet politisch umstritten ist, haben Marco und Josi bereits in Deutschland sogenannte „Fiche“ vorbereitet, mit genauen Angaben zu sich selbst und ihrem Gefährt(en). Auf dem Weg müssen sie nur zwei bis drei Fiche abgeben, bei den meisten Kontrollpunkten werden sie aber problemlos durchgewunken. Der Weg ist durchzogen von einer Steilküste, die beiden nutzen eine der wenigen Abzweigungen zum Meer und genießen die wunderbare Aussicht vom Plateau aus. Die schönen Dünen sind leider mit Plastikmüll verschmutzt und ein weitere Schiffswracks in Strandnähe stören das Bild.

k-_dsc9489 k-_dsc9500

Durch eintönige Landschaften aber auf einwandfrei geteerten Straßen geht es weiter Richtung Dakhla. 200km vor dem Ziel wird die Straße wieder um einiges schlechter, sodass die beiden bei jedem entgegenkommenden LKW aufpassen mussten, beim Ausweichen nicht in ein Loch zu fahren.

Schließlich kommen die beiden an einem Sandplatz an wo es zum Glück auch noch richtig bläst. Nach dem Hissen der KiteWorldWide Flagge genießen sie die wunderschöne Bucht mit schöner Brandung nur für sich allein und mit ihren Kites.

k-_dsc9587

k-_dsc9510

k-_dsc9568

k-WP_20160404_029

k-WP_20160404_009

k-WP_20160404_015

Am nächsten morgen geht es auf zur letzten Etappe, bevor die beiden Dakhla erreichen wollen. Auf dem Weg begegnen sie einem Konvoi aus Polizei, SUV besetzt mit Männern in feinen Anzügen und Headset im Ohr, außerdem riesige Pickups mit extrem großen und breiten Wohnmobil-Aufliegern. Der Grund: Der Sohn des Königs war in Dakhla! Was er dort getrieben hat? Gekitet natürlich!

Nach einer Fläche mit herrlichem weisen Sand, der vom Wind so stark aufgewirbelt wird, dass sich kaum noch die Straße erkennen last, zeigt sich vor ihnen die wunderschöne, türkisfarbene Lagune von Dakhla.

k-_dsc9601

k-_dsc9616

k-vlcsnap-error616 k-vlcsnap-error910

Jetzt fängt der Urlaub an! Nachdem sie ihre Unterkunft, das KiteWorldWide Villa Camp Dakhla erreicht haben, toben sich die beiden mit einem 7 und 8qm Kite gleich in der Lagune aus.

Auf unserer Karte seht ihr wie immer ihren aktuellen Aufenthalt. Außerdem erfahrt ihr im Roadbook, wie ihr Weg bis Dakhla bis jetzt verlaufen ist.