Roadbook Eintrag #2 – Kilometer machen

Josi und Marco sind nach zwei Tagen auf der Fähre mittlerweile unterwegs durch Marokko und haben schon einiges an Weg gutgemacht. Auf der Überfahrt haben sie einige Bekanntschaften mit gleichgesinnten Reisenden gemacht und einem Zöllner, der außer an einem Glas deutschem Wasser kein Interesse daran zeigte, was die beiden mit sich führen. Außerdem haben sie erfahren, was es bedeutet, in Marokko abseits der Hauptverkehrsstraßen unterwegs zu sein.

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Auch der Beach Explorer hat die Überfahrt dank der guten Absicherung problemlos überstanden. Nachdem die drei wieder festen Boden unter den Rädern und Füßen hatten und undurchsucht den Zoll passieren konnten, machten sie sich auf den Weg nach Chefchaouen. Der Weg dahin war geprägt von Schlaglöchern, Abbrüchen an den Seiten der Straße und engen Kurven. Die Straße ist zwar eine der Hauptverbindungen von Norden nach Süden, aber weit entfernt von einer Schnellstraße mit deutschem Standard.

Die erste Nacht in Marokko verbringen die beiden auf einem Campingplatz mit Blick auf Chefchaouen, einer hübschen, blau angestrichenen Stadt mit landestypischen engen Gassen.

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Auf dem Rückweg von der Stadtbesichtigung zum Campingplatz kamen die beiden schon etwas ins Schwitzen. Immerhin hat es in Marokko angenehme 20 Grad. Am nächsten Tag machen sie sich auf den 230 km langen Weg von Chefchaouen nach Fes. Sie durchqueren das südliche Rifgebirge und erreichen über viele Kurven an den Berghängen schließlich Diamant Vert, einen entspannten Campingplatz südlich von Fes.

Weg nach Fes

Dann geht es weiter nach über Boulmane nach Midelt. Bis Boulmane werden die beiden von einer nagelneuen Straße verwöhnt. Kurz darauf aber ist der Weg so wellig, dass die beiden sich fühlen wie Piraten auf rauer See. Zum Ausgleich werden Josi und Marco mit einem beeindruckenden Blick auf eine steppenartige Ebene belohnt, auf der rechten Seite eine Bergkette und am Horizont der Hohe Atlas mit schneebedeckten Gipfeln. Andere Fahrzeuge begegnen ihnen jetzt nur noch sehr selten. So haben sich die beiden die Reise durch Afrika vorgestellt!

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Der Weg führt sie weiter durch das Ziztal. Dort schlängelt sich ein von Palmen gesäumtes Flussbett durch die Berge. Leider ist es an diesem Tag windstill, sodass die erste Kitesession verschoben werden muss. Außerdem hat Josi Schmerzen im Bein, sodass noch ein Arztbesuch ansteht. Trotzdem genießen die beiden für einen Moment den Blick auf den angestauten See.

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Nach einigen weiteren Kilometern die die beiden entlang dem Flussbett zurücklegen, übernachten sie an einem kleinen Campingplatz in Tissirt. Dort ist es zum ersten Mal richtig warm, und endlich kann die mitgebrachte Hängematte gespannt werden. So lässt es sich entspannt reisen!

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Auf unserer Karte seht ihr wie immer Josis und Marcos aktuellen Aufenthaltsort. Werft außerdem einen Blick ins Roadbook, um zu erfahren wie ihre Reise bis hierher verlaufen ist.