Felix und Benni in Marokko

Freitag, 9 Uhr, Flughafen Hamburg, 0 Grad: Es ist kalt. Sehr kalt. Hamburg steht kurz vor seinem ersten großen Schneefall in 2016. “Muss nicht sein”, denken wir uns und checken ein. Fünf Tage Essaouira sollen es sein. Wir stehen kurz vor dem Ende unseres Praktikums und dürfen jetzt noch einen unserer Spots in Marokko besuchen. Die Vorfreude in der Marketing-Abteilung ist seit Wochen auf dem Höhepunkt. Also Winterjacke ganz tief ins Gepäck, und rein in den Flieger!

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Auf halber Strecke noch kurz Axel von 11 Tausend Metern gegrüßt, der ja gerade in Portimão Robinson Crusoe spielt (zu Axels Katastrophenblog), und dann war der Flug auch schon wieder vorbei. Salem Aleikum, Essaouira!

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Samstag, 13 Uhr, Essaouira Beach, 25 Grad, 25 Knoten: Wir können unser Glück noch kaum fassen. In Essaouira ist gerade keine Saison, seit zwei Wochen herrscht hier Flaute, dann kommen die zwei “Vollprofis” von KiteWorldWide und ab geht die Post! Bis in die Abendstunden ballert der Wind und auch das Coaching von unserem Kitelehrer trägt Früchte. Nach zwei Stunden steh ich als Anfänger auf dem Board und Felix springt über seine ersten Wellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen (sind zwar nicht wir, aber so in etwa muss das ausgesehen haben):

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Samstag, 20 Uhr, Medina, immerhin noch 13 Grad: Die Marokkaner frieren sich hier den Allerwertesten ab, während wir uns fühlen, als wäre der Frühling ausgebrochen. Mit Pulli schlendern wir durch die Gassen der Medina, es riecht nach exotischen Gewürzen und weil hier keine Autos fahren dürfen, liegt eine entspannte Ruhe über der Stadt. Unsere Energiespeicher sind vom Kiten so erschöpft, dass wir uns, an zahlreichen verlockenden Essensständen vorbei, den Weg zu einem Restaurant bahnen.

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Wir probieren uns durch die ganze marokkanische Küche: Von Tajine und Couscous über Fisch und Calamari bis zu frischem Obst und marokkanischen Pancakes zum Nachtisch – wir erwägen mehrfach die Stornierung unseres Rückflugs.

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Sonntag, 14 Uhr, 23 Grad, kein Wind mehr, dafür Wellen: Die Schirme bleiben heute leider am Boden. Dafür geht’s mit dem Brett auf die Wellen. Hoch sind sie noch nicht, das soll sich aber am nächsten Tag ändern.

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Pure Entspannung beim Surfen. Der stressige Alltag eines gewissenhaften und fleißigen Praktikanten ist nun ganz weit weg. Alle Gedanken sind nur bei der nächsten Welle. So gehen am Montag fünf Stunden ins Land bzw. ins Wasser, bis uns unsere Mägen auf die Uhrzeit aufmerksam machen. Also schnell abtrocknen und zurück in die Medina zum Abendessen.

Apropos Abtrocknen: Unser neues Beachtowel macht auch keine schlechte Figur in Marokko, oder? Das gute Stück findet ihr in unserem Shop.

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Die Strandkamele finden’s auch gut.

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Montag, 21 Uhr, KiteWorldWide Riad: Der Kopf ist noch voll auf der Welle, der Körper leider schon im Bett. “Heute werden wir nicht mehr alt”, beschließen wir und damit endet unser letzter Tag in Essaouira. Das gemütliche Riad vermissen wir schon jetzt.

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Dienstag, 8 Uhr, KiteWorldWide Riad: Der Blick auf unsere “Henkersmahlzeit”, inklusive frischgepresstem Orangensaft. Der Shuttlebus steht schon vor der Tür – Zeit Abschied zu nehmen von der wohltuenden Wärme und zurück ins mittlerweile schneebedeckte Hamburg. Aber keine Sorge: Wir kommen wieder, Essaouira. Inshalla!

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