Marlo auf Kite-Stippvisite in der Seahorse Bay, Ägypten

Die letzten vier Tage hatte ich das Glück mir zum ersten Mal unsere Seahorse Bay in Ägypten live angucken zu können. Am Airport in Hurghada angekommen wurde ich direkt am Gate von dem Transfer-Fahrer abgeholt. In der einen Hand das KiteWorldWide Schild, in der anderen bereits mein Visum. Vorbei also an der Schlange des Visa Schalters und ab zur Immigration. Hier traf ich Janike, die ebenfalls in die Seahorse Bay fuhr. Auf der Fahrt durch die ägyptische Nacht lernt man sich kennen, schnackte über vergangene Reisen, zukünftige Ziele und natürlich ganz wichtig: das gebrachte Equipment.

Im Kiteclub angekommen wurden wir liebevoll von Kiki empfangen, einmal herumgeführt und spontan noch auf die Liste für den Abendausflug nach El Gouna gesetzt.

Schnell die Sachen verstaut, frisch gemacht, den Wind für morgen gecheckt und pünktlich um 19 Uhr treffen sich alle Gäste zum gemeinsamen vier Gänge Dinner, das es wirklich in sich hatte.

Frischer Cesar Salad, eine selbst für mich als bekennender Suppenkasper wirklich tolle Suppe, als Hauptgang wahlweise Beef, Hähnchen, Fisch oder vegetarisch und als Dessert einen einmaligen, mit Puderzucker bestreuten und mit Orangen gefüllten Muffin. Im Nu war man per du mit dem Rest der Truppe und fühlte sich, als ob man nie alleine hier angekommen wäre.

Nach dem Essen wartete dann bereits der Bus und wir machten uns auf nach El Gouna. Der eine Teil schlenderte durch die Gassen und feilschte auf den Märkten, der andere ließ den Tag entspannt bei dem einen oder anderen kühlen Stella Bier in der Strandbar ausklingen.

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Am nächsten Morgen schlüpfe ich gekonnt in Boardshorts und Flip Flops, kram die Sonnenbrille raus und checke den Wind Forecast. Urlaubsmodus: ON!

Da sich der Wind hier meistens langsam mit der Thermik gen Mittag aufbaut, nutze ich die Zeit für eine kurze Inspektion des Kiteclubs und ein dafür um so längeres Frühstück.

Statt Buffet gibt es hier ein „Einkaufswagen System“. Man legt sich das gewünschte Essen einfach in den Wagen, gibt diesen ab und erhält kurze Zeit später alles frisch zubereitet. Das Ganze kann natürlich beliebig oft wiederholt werden. Ob Joghurt, Müsli, Omelett, Toast, Früchte, Säfte, Honig, Frischkäse, Nutella oder arabisches Gebäck – es war für alles gesorgt.

Als das Frühstück gerade verdaut war hörte ich pünktlich um 12.30 Uhr auch schon die Büsche und Äste rauschen. Bingo! Trapez um, Board und Schirm ausgesucht und bevor die Sonnencreme drauf war, hatten die Beach Boys auch schon alles fertig aufgebaut. Da kann sich meine Freundin mal n’ Beispiel dran nehmen ;)

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Mit einem wirklich fetten Grinsen im Gesicht inspizierte ich den Spot. Durch das Flachwasser, vorbei an den Wüstenlandschaften der rechten Spothälfte und den Palmenstränden und ankernden Tauchbooten der linken Häfte, war der Pool am hinteren Ende des Spots mein Ziel. Hier ist das Wasser etwas tiefer und man kann sich entspannt austoben.

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Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Gemeinsames Frühstück am Morgen, mittags kiten bis zum (und besonders schön im) Sonnenuntergang, Abendausflüge, orientalische Abende mit Tee, Shisha und Geschichten von Ibi oder auch entspannte Billard und Kickerpartien. Schön war’s! … und viel zu kurz!