Das erste Mal Kenia – Tobis Reise und die ersten Eindrücke der KiteWorldWide Lodge

Mein Abenteuer in Kenia startet mit einem entspannten Flug. Ich fliege durch die Nacht in T-Shirt und Shorts, neben mir ein Kenianer in Hemd, Pullover, Mantel und langer Hose.

Stimmt ja, in Kenia ist Winter. Hakuna Matata, alles wird gut. Touchdown um 4:20 Ortszeit. Es ist noch dunkel aber dennoch bereits angenehme 23 Grad. Lag ich ja doch nicht so verkehrt mit meiner Kleidung..

Jacob, mein Transfer Fahrer wartete schon vorm Flughafen. Ich und Gepäck also rein in den Mini Van oder kenianisch Matatu. Um 5:30 Uhr, im dunkeln ging es durch Mombasa. Bereits emsiges treiben in der Stadt.

Autos, Tuk Tuks, Trucks. Gut was los auf den Straßen zu dieser Zeit. Vorbei an bunten Häuser mit einer Mischung aus Kolonial- und Afrikastil. Beeindruckend, eine ganz andere Welt. Ich bin zwar noch müde vom Flug aber hellwach ob der vielen Eindrücke.

Wir verlassen Mombasa, lange gerade Staßen, langsame Busse und LKW’s werden überholt bei ordentlich Gegenverkehr. Die Anzahl der Häuser nimmt ab, die Zahl der Palmen nimmt zu. Herrlicher Anblick.

So langsam geht die Sonne auf und die Landschaft ist in gelbes Licht getaucht. Jacob hat viel zu erzählen. Vorbei an Palmen, ab und an bunten Häuser, Zuckerrohr Plantagen und einer Titanmiene. Nach 90 Minuten verlassen wir die asphaltierte Strasse, weiter geht es auf Sand quer durch den Busch. Geräusche vieler Tiere. Vorbei am Dorf Mwazaro und dessen Schule. Jene die von der Lodge unterstützt wird. Weiter auf einem engem holprigen einspurigem Weg im Schneckentempo.

Ziel erreicht nach 2 Stunden fahrt. Ich werden herzlichst von unglaublich freundlichen Menschen und einer frischen Kokusnuss empfangen.

Mein Zuhause für die nächsten 2,5 Monate. Was bin ich beeindruckt. Häuschen aus Korallengestein, Makutis aus Mangroovenholz und Palmenblättern als Dach. Palmen mitten in der Lodge, weißer Strandsand überall und ich höre das Meer rauschen. Hier bin ich richtig. Wow.

Ich schau mir alles an. Ein Restaurant das von Wasser umgeben ist bei Flut. Eine Rooftoopbar mit Ausblick in den Dschungel zur einen und übers Meer zur anderen.

Genau wie meine Unterkunft, zusätzlich mit Bett auf dem Balkon mit Blick zum Meer. Wie geil ist das denn?! Weißester Strand gesäumt von Mangroovenbäumen links und rechst. Die Kitestation inmitten von Palmen.

Hier lässt es sich ausshalten.

 

Nach dem Frühstück schaue ich mir die Gegend an. Unglaublich. Bei Ebbe kann man kilometerweit am Strand lang laufen, Krabben flüchten von mir.

Einheimische, die den Strand als weg nutzen. Korallengestein im Rücken mit Palmen und unglaublich dicken Bäumen. Im Wasser riesige Mangroovenwälder und vorbei am Schloss Bati bis zum Fluss Ramisi. Wie paradisisch das aussieht.  Ich lerne weitere Leute kennen, schaue mir die Kitesation an. Top Zustand, damit läßt es sich arbeiten. Ich habe ein Dauergrinsen im Gesicht und kann kaum glauben, dass ich 10 Wochen hier verbringen werde. Ich bin total überwältigt, vom Ort, vom Strand, von der Schönheit, der Freundlichkeit der Leute und auch vom Essen.

Nach 3 Tagen geht’s endlich daran den Kitespot zu erkunden. Wir kommen auf den Sandbank aus weißem Sand umgeben von türkisem Wasser an.

Etwa 30 Minuten Fahrt mit dem Boot direkt vor den Stränden von Funzi Island. Riesige Sandbank mit Wellen in Luv und kleinen Lagunen in Lee. Was für ein Spot, perfektes Glattwasser, viel Stehbereich. Ein Traum, sowohl optisch, als auch als Kiterevier. Gleich mal Kites aufgebaut und angetest. Es herrscht die perfekte Temperatur im und über dem Wasser.

Es braucht nur eine Boardshorts. Ist das herrlich. Kiten unter der Sonne Kenias auf malerischen Postkarten Farben.

10

Fazit der ersten Tage. Ich bin total stoked. Traumhafte Lodge, dichter am Wasser geht nicht. Unglaublich schöne Landschaft und Strände. Ein geiles Kiterevier. Umgeben von freundlichsten Menschen und verköstigt von deliziösen Mahlzeiten. Hier bleibe ich!!

tobi_kenya