Kiteanfänge im Kiteclub Seahorse Bay / Ägypten

Andre ist ein eher größerer Mitbürger, man könnte fast sagen schlaksig und beschreibt sich bescheiden als eher nicht den „Extrem-Sportler-Typ“. Trotzdem wagte er sich im Kiteclub Seahorse-Bay in Ägpten das erste Mal mit Kite und Brett auf´s Wasser. Warum? Man kann ja nicht bei KiteWorldWide arbeiten ohne Kitesurfen jemals ausprobiert zu haben :-) Ja richtig gelesen, Andre arbeitet an der Kitesurf-Front, er ist in der Ausbildung zum Informatik-Kaufmann. Auf KiteWorldWide als Arbeitgeber kam er zwar nicht primär aus Surf-Interesse, doch in Ägypten fing er Feuer und kann die nächste Session schon kaum noch erwarten.

 

 

Part 1: Den Kite kontrollieren – Trockenübung

„Schon schwierig“ hatte er sich Kiten vorgestellt und auch öfter Mal gehört, dass diese Sportart nicht so leicht sein soll. Aber wenn der Typ mit dem Bierbauch da hinten das auch kann… ;-) Es geht also los, Schritt für Schritt, zunächst stehen die Trockenübungen mit dem Schirm und ohne Brett auf´m Programm. Damit das anfängliche Stolpern schmerzfrei bleibt, geht Andre mit der Kite-Surf-Lehrerin kniehoch ins Wasser. Und stellt sich erstaunlich gut an. Er hat wohl schon in Kindheitstagen Erfahrung mit Lenkdrachen gesammelt.

 

Part 2: Ab in die Powerzone – Mit dem Body-Drag übers Wasser

Die erste Hürde ist überwunden: Der Kite-Schirm ist unter Kontrolle. Jetzt geht es aufs Wasser! Die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu Wind(fenster) und Kite wurden ihm zuvor schon nahegelegt. Na dann… abtauchen in die Powerzone! Mit der ersten Übung auf dem Wasser, noch ohne Brett, lernt Andre das Windfenster nun persönlich kennen. Mit dem „Body-Drag“ lässt er sich über das Wasser ziehen, lenkt den Kite dafür aus dem Zenit in die Powerzone und brettert mit dem Körper dahin. Das macht schon Mal Spaß!!

 

Part 3: Kombination Kite & Board – die größte Herausforderung

Jetzt wird es ernst. Aber für wirklichen Ernst geht es ihm viel zu gut an dem herrlichen Strand im heißen Ägypten. Der Wasserstart gestaltet sich zunächst als etwas schwierig: Wie konzentriere ich mich auf das Board, wenn ich doch eigentlich noch mit Windfenster und Kite beschäftigt bin? Es ist Übungssache, stellt Andre fest und glaubt daran, dass Kiten zwar wirklich nicht so leicht, aber dennoch für jeden zu meistern ist. Am Ende der Kite-Surf-Tage gelingt ihm der Wasserstart zumindest ein paar Meter weit, was ihn nun noch mehr motiviert weiterzumachen. „Auf dem Board stehen, das will ich jetzt auch noch schaffen. Und dann mal sehen, ob es mich wirklich packt“, meint er.

 

Ägypten: Sein ganz eigener Eindruck von dem Kite-Paradies

Am meisten Respekt hatte Andre neben dem Kiten vor den Temperaturen in Ägypten. 39 Grad und pralle Sonne sind nicht ohne für den hellen Hamburger. Doch die positive Überraschung: Es ist halb so wild. Wegen niedriger Luftfeuchtigkeit drückt die Hitze einfach nicht so. Gegen Sonnenbrand verspricht die 50 plus Sonnencreme Abhilfe. Lieber schwärmt der Informatiker über die Seahorse Bay. „Richtig cool“ sei es dort. Ihm gefällt, dass es nichts mit Hotel zu tun hat: „Es ist viel familiärer, man sitzt viel zusammen…“, so beschreibt er das Leben beim Kiteclub. Die größte Überraschung aber ist für ihn das Essen. Er hatte sich schon um seinen Magen gesorgt, Ägypten, was es da wohl so gibt… Am Ende gab es seiner Meinung nach Fünf-Sterne-Essen, er habe selten so gut gespeist. Wohl ernährt tritt er also die Heimreise an und sein Fazit lautet: Der Ehrgeiz ist geweckt! Und mit KiteWorldWide nach Ägypten in die Seahorse Bay möchte er auch nochmal.

 

 

 

 

 

 

 

 

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