Logbuch Eintrag #3: Von Biskaya bis Porto

Weiter ging es aus der Bucht von Brest hinaus Richtung Porto. Der Wind frischte immer weiter auf und bei 15 – 20 Knoten Wind ging es unter Code Zero (sehr großes Vorsegel) mit 9 – 10 Knoten Geschwindigkeit über Grund in die Nacht hinein.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Abgeschiedenheit. Wir fanden unseren Rhythmus auf See. Begleitet wurden wir dabei immer wieder von Delfinschulen und Skipper Stephan sichtete sogar eine Wal.

Auf Grund der Wetterlage entschieden wir uns dazu, nicht direkt Vigo, sondern das 30 Meilen näherliegende A Coruna anzulaufen. Am späten Nachmittag frischte der Wind aufgrund der Thermik auf, und am Stadtstrand von Coruna wurde die nächste Kitesession gestartet.

Nach der Kitesession ging es dann am späten Abend in die Innenstadt. Dort fanden wir ein gemütliches spanisches Restaurant, in dem wir alle zusammen frischen Fisch gegessen und spanischen Weißwein getrunken haben. Während sich die eine Hälfte der Besatzung nach einem weiteren Drink auf dem Weg zurück zum Schiff machte, erkundete die andere Hälfte das Nachtleben von A Coruna bis in die frühen Morgenstunden. ¡Salud!

Der Sonntag wurde nach einem ausgiebigen Frühstück dazu genutzt, nochmal die Stadt zu erkunden, da uns der Wind leider wieder verlassen hatte. Aktuell sind wir wieder in See gestochen, weiter die spanische und später die portugiesische Küste entlang.

Außerdem wollen wir bei der Gelegenheit einmal die Crew vorstellen:

Unsere Skipper sind Stephan Andersch, 31, aus Potsdam, Björn Meyer, bereits seit 2003 auf dem Wasser unterwegs und Lukas Wübbels.

Stephan hat bereits so einige Erfahrungen auf dem Wasser sammeln können. Er segelt seitdem er klein ist und 2006 machte er auf den Kanaren seinen Katamaran Grundschein. 2010 hat er sich als VDWS Segel-, Katamaran-, Windsurf- und SUP Lehrer als auch Stationsleiter ausbilden lassen.

Auch Björn Meyer ist erfahrender Seefahrer. Er verfügt über 15 Jahre Segelerfahrungen. Angefangen hat alles mit einem Praktikum in einem Yachtcharterbetrieb auf Rügen. Heimisch fühlt er sich auf den Segelrevieren Ostsee und Nordsee. Außerdem verfügt er über sehr gute Erfahrungen im Mittelmeerraum und der Karibik. Sein Motto: Glück ist, die Freiheit zu haben, sein Leben so zu gestalten, wie man es gerne möchte.

Lukas Wübbels ist seit circa 10 Jahren auf Yachten unterwegs und konnte insbesondere seine Erfahrungen auf der Nordsee, der Ostsee und dem IJsselmeer sammeln.

Auf unserer Karte könnt ihr immer sehen, wo sich die Tonia gerade befindet: