Logbuch Eintrag #4: Das wunderschöne Porto

Noch im Hafenbecken von A Coruña konnten wir unsere Segel setzen und zuerst auf Amwindkurs Portugal entgegensegeln. Gegen Abend hatten wir die Westspitze Spaniens erreicht und konnten immer weiter abfallen, bis wir unter Code Zero (mittlerweile unser Lieblingssegel) der Nacht entgegen segelten.

Der nächste Tag hielt leider nicht sehr viel Wind für uns bereit, dafür eine Menge Sonne. Als sich am Nachmittag alle genügend in der Sonne aufgehalten hatten, wurde es Zeit für einen Bade- und SUP-Stop. Also Maschinen in den Leerlauf und mitten auf dem Meer ins Wasser springen, das angenehme Salzwasser im Gesicht fühlen. Auf unseren beiden SUP-Boards konnten dann unsere Gäste ihre ersten Erfahrungen sammeln, was in Anbetracht des wenigen Windes und der daraus ausfallenden Kitesession eine gern gesehene Alternative war.

Ziemlich am Ende des Badestops wurde eine Rückenflosse in der Nähe des Schiffes ausgemacht. Große Aufregung an Board – etwa ein Hai hier an der spanischen Atlantikküste? Erst einmal große Verunsicherung. Zum Glück waren beide SUP’s in der Nähe des Bootes und Alex und Stephan dann auch schnell ohne weiteren Wasserkontakt auf dem Boot. Die Neugier war groß und somit sind wir auf die ominöse Rückenflosse zugefahren. Diese bewegte sich für einen Hai deutlich zu langsam und als wir der Rückenflosse näher kamen, stellte sich diese als die Rückenflosse eines Mondfisches heraus. Also alles halb so wild. Trotzdem wollte hiernach erstmal keiner wieder ins Wasser, der Adrenalinspiegel war wohl noch zu hoch.

Wir setzten unseren Trip fort und erreichten am frühen Abend portugiesisches Hoheitsgebiet und gegen Mitternacht Porto bzw. Leixões. Leixões liegt ein wenig nördlich von Porto und ist quasi der Seehafen von Porto. Abends ging es dann nochmal zum Abschluss der Tour in ein gutes Restaurant in der Nähe des Hafens, bevor sich einige unserer Gäste am nächsten Morgen auf dem Weg zurück nach Hause machten.

Donnerstag ging es dann für uns in die Innenstadt von Porto, ein wenig Sightseeing. Porto liegt wunderbar an einem Hang gelegen und besitzt unglaublich viele schöne alte Häuser und super schöne kleine Gassen und so verbrachten wir den Nachmittag damit, alles zu erkunden und so auch mal ein paar Stunden außerhalb der Tonia zu verbringen.

Da der Wind leider noch immer nicht wirklich mehr geworden ist oder aus Süden kommt, werden wir wohl noch bis Sonntag in Porto bleiben und dann mit dem angekündigten Nordwind weiter Richtung Lissabon aufbrechen.

Auf unserer Karte könnt ihr immer sehen, wo sich die Tonia gerade befindet: