Windmetropole Tarifa: Wind & Spots

Das Tarifa als die Windhauptstadt Europas gilt ist längst kein Geheimnis mehr. Aus der ganzen Welt kommen Menschen in die kleine Stadt in Südspanien. Grund genug euch den Wind und die Spots in Tarifa genauer zu erklären!

Die beiden vorherrschenden Winde in Tarifa sind der Levante (Ostwind) und der Poniente (Westwind), wobei der Poniente der dominantere der beiden Winde ist.

Tarifa

Der Levante ist ein schräg ablandig, an manchen Tagen sideshore, wehender Wind aus dem Osten. Eine Besonderheit des Levante ist, dass er sich einige Tage lang aufbaut und dann bis zu 8 Windstärken erreicht. Das ist jedoch die Ausnahme, im Normalfall übersteigt er selten 6-7 Windstärken. Der ablandige Wind bügelt die Wellen meist flach und bläst nahezu rund um die Uhr. Durch sein Entstehungsgebiet nahe Afrika ist er ein warmer Wind, der Nachmittags seine stärkste Phase erreicht.

Der Poniente hingegen ist ein schräg auflandiger Wind. Er bläst vor allem tagsüber und wird nachmittags am stärksten. Mit dem Poniente verändert sich auch das Wellenbild, kleine Wellen treffen dann auf den Strand. Der Poniente ist ein eher kälterer Wind, da er über dem Atlantik entsteht. Im Sommer sorgt er deshalb für angenehme Abkühlung. Zum Kitesurfen ist dieser Wind ideal, da er konstant zwischen 2-5 Windstärken liefert.

 

Tarifa bietet selbstverständlich nicht nur guten Wind, sondern auch viele gute Spots. Für euren nächsten Kiteurlaub, haben wir eine kleine Übersicht erstellt.

Tarifa Spots Final

Ballneario:
Bei Levante kommt der Wind mit seiner maximalen Kraft voll ablandig. Das Wasser ist dann absolut glatt.  Durch den ablandigen Wind müsst ihr natürlich aufpassen nicht abgetrieben zu werden. Bei Poniente könnt ihr euch voll austoben. Meist hat man schöne, gleichmäßige Wellen, die auf den vorgelagerten Sandbänken brechen.

Ballneario

Campo de Futbol:
Wie der Name schon vermuten lässt befindet sich hier das kleine Fußballstadion von Tarifa. Der Levante kommt hier voll ablandig und manchmal sehr böig. Das Wasser wird gradezu glattgebügelt. Der Poniente kommt meist onshore bis sideonshore und sorgt für eine moderate Welle.

Campo de Futbol

Rio Jara:
Diese kleine, tideabhängige Lagune verfügt zwar nicht über Parkmöglichkeiten, besticht jedoch mit ihrem Sandstrand und dem stehtiefen bzw. Flachwasser.  Sie lässt sich sowohl bei Poniente als auch bei Levante nutzen und ist für Anfänger und Profis gleichermaßen geeignet.

Rio Jara
Rio Jara 2
Rio Jara 3

Los Lances / Landebahn:
Der breite Sandstrand von Los Lances bietet euch ausreichend Platz, gute Parkmöglichkeiten und eine Strandbar, um nach einer langen Session auf dem Wasser entspannt den Tag ausklingen zu lassen. Bei Poniente habt ihr schräg auflandigen Wind und eher kleinere Wellen. Bei Levante ist der Wind schräg ablandig und das Wasser spiegelglatt bis choppy. Los Lances eignet sich für Beginner, ebenso wie für Profis.

Los Lances?

Valdevaqueros:
Der Strand in Valdevaqueros ist nicht ganz so breit wie in Los Lances und bietet nicht ganz so viel Platz, ist aber trotzdem ein toller Spot mit Parkmöglichkeiten und einer Strandbar zum relaxen. Bei Poniente ist der Wind schräg auflandig und ihr habt kleine Wellen. Bei Levante ist der Wind schräg ablandig bis sideshore und ihr habt spiegelglattes, manchmal auch choppy Wasser. Auch dieser Spot eignet sich für Beginner, ebenso wie für Profis.

Valdevaqueros

Spin Out:
Die besten Windverhältnisse herrschen hier bei Poniente. Gegen Abend ist er deutlich stärker als morgens und wird mit zunehmenden Tagesverlauf meist immer auflandiger. Es herrschen sehr gute Freeride-Bedingungen. Auch hier habt ihr wieder einen wunderschönen, feinen Sandstrand. Es gibt jedoch nur begrenzte Parkmöglichkeiten, weshalb es ratsam ist früh am Spot zu sein.

Tarifa Blog 2